Der Countdown bis zum Auftaktrennen November 1999: Der Produktionsstart des neuen Modells
beginnt in der Abteilung Text und Konzeption: Mit der Überarbeitung der Struktur, der
Erstellung neuer Texte und vor allem der Optimierung des Spielkonzepts wird ganze
Basisarbeit geleistet. Auffälligstes Merkmal am neu konstruierten Fahrgestell ist ein
Quotentipp - auf dessen Modus sich das gesamte Team allerdings erst nach einem
fünfstündigen Dauermeeting halbwegs gütlich einigen kann. Der erste - wie gewohnt
äußerst magenfreundliche - Kaffee- und Fast-Food-Marathon ist somit überstanden. Und
die Produktion des Spiels kann fortgesetzt werden.
Dezember 1999: Die Aufgabe, mehr Farbe ins Spiel zu bringen übernehmen die Renningenieure
der Abteilung Grafik. Komplett reißbrettlos wird auf den Monitoren eine neu-designte,
windschnittige Verkleidung entworfen und gefertigt. An der zeitgemäßen Sonderlackierung
und einer Servolenkung Marke "Flash" wird ebenfalls gefeilt. Doch jetzt gönnt
sich das Team eine kurze Verschnaufpause: Weihnachten steht vor der Tür!
Januar 2000: Die Web-Designer walten und schalten am neuen Getriebe. Denn die HTML-Layouts
sind erstellt und die Grafiken und Texte vollständig eingebaut. Jetzt gilt's eigentlich
nur noch, das Scripting auf Herz und Nieren zu überprüfen - und nach dutzendfachen
Testfahrten unter allen erdenklichen Rennbedingungen zu folgendem Ergebnis zu gelangen:
der Große Preis von Krombacher 2000 ist mit und ohne Flash, auf jedem Betriebssystem, mit
jedem Browser und sogar bei deaktiviertem Java-Script zu 100% lauffähig. Doch der
Rennleiter, der das Spiel von zu Hause aus mit einem betagten Rechner und einem 14 400er
Modem testet, schaut entsetzt in die Monitorröhre: jeder Versuch, das Spiel über die
Flash-Navigation zu steuern, führt zu einem Totalausfall des Systems. Das Team ahnt
schlimmstes. Und die Produktion gerät zum ersten Mal ins Stocken.
Februar 2000: Noch knappe drei Wochen bis zum Saisonstart. Während die leidgepfüften
Web-Designer weiterhin emsigst die Navigation bearbeiten, kitzeln muntere Programmierer
bereits die letzten I-Tüpfelchen an Motorenleistung heraus: die Datenbank erhält den
letzten Feinschliff, um den Benutzerkomfort zu erhöhen. Und das Scripting wird nochmals
optimiert, um die Auswertungroutine mit weiteren Sicherheitsfeatures zu versehen.
Zuversicht und Jubel kennen beim Team jetzt keine Grenzen mehr: Der Flitzer sieht
"echt schnell" aus -und geht am 26. 02. 2000 pünktlich an den
Start!